1995 unternahm Christina von Mohrenschildt, unterstützt von ihrem Lebenspartner, einem gelernten Schreiner mit starken Neigungen zur Kunsttischlerei, ihre ersten Versuche mit Furnierholz.
Es waren zunächst einfache Stücke, entstanden aus wenigen Schnitten, inspiriert von der Suche nach den dem Holz innewohnenden Schwingungen. Dies war der Beginn einer unaufhörlichen leidenschaftlichen Neugier, des täglichen Ringens um bildnerischen Ausdruck; eine Arbeit mit einem einzigen Werkstoff, dem praktisch immer unbehandelten Holz, Ensembles zu schaffen aus manchmal unsäglich kleinen Stücken, und dies mit erstaunlicher Präzision.
Ihre immer ehrgeiziger werdenden Arbeiten machte sie erst vor Ort der Öffentlichkeit zugänglich, dann einem größeren Publikum in Einzel- oder Gemeinschaftsausstellungen in Frankreich und später in anderen europäischen Ländern. Daraus ergaben sich zahlreiche Kontakte, die sie in ihrem Streben bestätigten und ihr Gelegenheit boten, sich bestehenden Künstlerbewegungen anzuschließen, etwa dem französischen Intarsienschneiderverband «A.t.r.e.m.a», der seinerzeit von Jean Cabrolier geleitet wurde.
Um einige Jahre Erfahrung reicher und nach Hunderten von gelungenen Intarsien
wollte sie, wie sie sagte, Zwischenbilanz ziehen und nahm 2004 nach unzähligen
Stunden des Bemühens um ein Stück – nicht einmal einen halben
Quadratmeter groß - am nationalen Wettbewerb «Meilleur Ouvrier de
France» teil, aus dem sie mit einem ersten Preis hervorging, was in Frankreich
als eine der höchsten Auszeichnungen für Qualitätsarbeit gilt.
Währenddessen verfolgte ihr Partner, wie sie von der Begeisterung zum Holz erfüllt, weiterhin seinen Weg auf der Suche nach neuen Ideen, nach neuen Herausforderungen. Sie können sich davon durch die in unserer Galerie dargestellten Intarsienarbeiten und Möbel überzeugen.
Mit einem Wort: Christina von Mohrenschildt, Jean-Emmanuel Riard und das Holz bilden ein einzigartiges Dreigespann!
